Die besten Auswanderungsländer – Zypern

Auswanderung nach Zypern

Zypern ist eine Insel im Mittelmeer, die für großartiges Wetter (über 300 Sonnentage im Jahr) und traumhafte Sandstrände bekannt ist. Kein Wunder, dass diese Insel sowohl bei Touristen als auch bei Auswanderern sehr beliebt ist. Insgesamt sind 437 Deutsche im Jahr 2020 nach Zypern ausgewandert.

Dabei ist die Insel in zwei Teile aufgeteilt. Der nördliche Teil, die Türkische Republik Nordzypern, betrachtet sich selbst als autonomen Staat, wird international jedoch nur von der Türkei anerkannt. Der südliche Teil dagegen, die Republik Zypern, ist Teil der EU. In der Regel meint man den südlichen Teil Zyperns, welcher zur EU gehört, wenn man allgemein von Zypern spricht. Der nördliche Teil wird meist Nordzypern genannt.

Insbesondere unter Online-Unternehmern ist Zypern sehr beliebt aufgrund des Non Dom Programms. Wenn eine ausländische Person ohne zypriotische Wurzeln den steuerlichen Wohnsitz auf Zypern nimmt, dann sind Dividenden für denjenigen komplett steuerfrei für 17 Jahre. Dieses Programm wurde auch von der EU genehmigt, sodass hier Rechtssicherheit besteht. Das macht Zypern steuerlich extrem attraktiv. Denn auf Unternehmensebene fallen lediglich 12,5 % Körperschaftssteuer an. Bei Ausschüttung fällt mittlerweile auch eine Abgabe für das staatliche Gesundheitssystem in Höhe von 2,65 % an, allerdings nur auf die ersten 180.000 Euro. Die Steuerlast auf die ersten 180.000 Euro beträgt also knapp über 15 %, ab diesem Betrag dann nur noch 12,5 %.

Ein weiterer großer Vorteil auf Zypern ist die Sprache. Zwar ist Griechisch die Amtssprache, jedoch sprechen die meisten Zyprioten sehr gut Englisch, sodass es hier kaum Kommunikationsbarrieren geben sollte. Da Zypern Mitgliedstaat der EU ist, ist es sehr einfach als EU-Bürger einzureisen. Es braucht lediglich einen gültigen Reisepass oder Personalausweis, um sich bis zu 3 Monate auf der Insel aufhalten zu dürfen. Wer länger auf Zypern bleiben möchte, der muss spätestens einen Monat vor Ablauf der 3 Monate bei der Einwanderungsbehörde eine Aufenthaltsgenehmigung beantragen. Dabei muss der Antrag zur Aufenthaltsgenehmigung eingereicht werden und ein gültiger Reisepass (gültig für mindestens 1 Jahr), Arbeitsvertrag (falls ein Job auf Zypern ausgeübt werden soll), gültige Krankenversicherung, ausreichende Finanzmittel und ein Beleg über den Wohnsitz auf Zypern (beispielsweise durch Mietvertrag) nachgewiesen werden.

Die Lebenshaltungskosten sind insgesamt etwas niedriger als in Deutschland. Die Verbraucherpreise in der Hauptstadt Nikosia sind nur ca. 5 % niedriger als in Berlin, die Mietpreise dagegen sind in etwa 40 % niedriger. Bei der Miete lässt sich also durchaus Geld sparen. Beachten sollte man dabei jedoch, dass die Bauqualität auf Zypern nicht dieselbe ist wie in Deutschland.

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ÜBER DEN AUTOR

Rudolf Grafe ist Globetrotter und Experte für Online-Marketing und hat Deutschland vor 11 Jahren verlassen. In diesem Blog berichtet er über seine Erfahrung als Auswanderer und gibt Einblick in die Welt eines Digital-Nomaden

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