Die besten Auswanderungsländer – Bolivien

Auswanderung Bolivien

Die besten Auswanderungsländer – Bolivien ist neben Paraguay der einzige Binnenstaat in Südamerika. Außerdem finden sich hier einige der höchsten Erhebungen, da Bolivien durch die Kette der Anden geprägt ist, die an ihrem höchsten Punkt 6.500 Meter hoch ist. Im zentralen Hochland, auf einer Höhe von 3.000 bis 4.000 Meter lebt der Großteil von ca. 80 % der bolivianischen Bevölkerung. In der ganzen Welt bekannt ist der Titicacasee, der auf ca. 3.800 Metern Höhe liegt und damit der höchste See der Welt ist. Rund um den See befindet sich zusätzlich ein wunderschönes Naturgebiet. Nach Bolivien sind im Jahr 2020 126 Deutsche ausgewandert.

Bolivien ist aufgrund der großen Höhenunterschiede von unterschiedlichen Klimazonen geprägt. Das Klima ist weitestgehend tropisch, die Temperaturen überwiegend warm bis heiß. In den höheren Gegenden ist das Klima jedoch kalt und trocken. Ein großes Problem hierbei ist jedoch, dass die Höhenunterschiede Menschen mit schwachem Herz sehr belasten können und sogar gesunde Menschen oftmals Tage brauchen, um sich an die Höhenunterschiede zu gewöhnen.

Nur wenige Menschen beherrschen hier jedoch die englische Sprache, wodurch man gut Spanisch sprechen können sollte, um sich mit den Einheimischen zu verständigen. Die Lebenshaltungskosten sind viel niedriger als in Deutschland, auch hier benötigt man lediglich die Hälfte des deutschen Einkommens, um den gleichen Lebensstandard zu haben. Insbesondere Strom und Wasser sind sehr günstig, eine sparsame Familie kann hier mit etwa 20 Euro für beides auskommen. Mit einer Gasflasche für umgerechnet 2,30 Euro kann ca. einen Monat lang gekocht werden.

Als deutscher Staatsbürger bekommt man nach Vorzeigen eines gültigen Reisepasses, die Erlaubnis sich 30 Tage im Land aufzuhalten, hierfür wird kein Visum benötigt und die Aufenthaltserlaubnis kann zweimal kostenlos verlängert werden, sodass ein Aufenthalt von bis zu 90 Tagen kein Problem darstellt.

Wer dauerhaft im Land leben will, der kann ein sogenanntes „Visum für einen bestimmten Zweck“ beantragen. Dies ist dann möglich, wenn man ein Praktikum machen möchte oder einer unbezahlten Arbeit auf freiwilliger Basis nachgehen möchte. Auch bei Geschäftsreise oder einem Arbeitsverhältnis mit Arbeitsvertrag kann ein solches Visum beantragt werden. Wer wegen eines Arbeitsplatzes oder aus familiären Gründen seinen Wohnsitz vorübergehend verlegen oder einwandern möchte, hat auch die Möglichkeit dieses Visum zu beantragen. Dabei wird zuerst ein Einreisevisum über 30 Tage ausgestellt. Danach wird vor Ort mit der Bearbeitung des gewünschten Visums begonnen.

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ÜBER DEN AUTOR

Rudolf Grafe ist Globetrotter und Experte für Online-Marketing und hat Deutschland vor 11 Jahren verlassen. In diesem Blog berichtet er über seine Erfahrung als Auswanderer und gibt Einblick in die Welt eines Digital-Nomaden

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