Auswandern – Wieviel Geld benötige ich

Wieviel Geld benötige ich in meiner neuen Heimat?

Wie viel Geld du in deiner neuen Heimat benötigst, hängt natürlich von vielen Faktoren ab. Zum Beispiel davon, welchen Lebensstandard du dir leisten können möchtest. Die Lebenshaltungskosten variieren von Land zu Land dabei sehr stark, sodass du für den gleichen Lebensstandard ein unterschiedlich hohes Einkommen aufbringen musst.

Extrem wichtig ist dabei vor allem, dass du die Kosten, die in deiner neuen Heimat anfallen werden, schon vor der Auswanderung kennst und dich darauf einstellen kannst. Denn nur wenn du die Lebenshaltungskosten deiner neuen Heimat kennst, weißt du auch, ob du über ausreichend Einkommen und / oder Kapital verfügst. Nichts ist schlimmer als nach einer Auswanderung wieder in sein Heimatland zurückkehren zu müssen, nur weil man sich nicht über die anfallenden Kosten im Klaren war.

Einer der größten Kostenpunkte stellt dabei die Wohnung dar. Daher solltest du zuerst recherchieren, wie hoch die Mietkosten in deiner neuen Heimat ausfallen. Danach kannst du recherchieren, wie hoch die sonstigen Lebenshaltungskosten ausfallen, wie beispielsweise für Transportmittel, Essen, Kleidung, etc. Du solltest dabei die Kosten für alles zusammentragen, was du voraussichtlich in deiner neuen Heimat benötigen wirst.

Wenn du herausgefunden hast, was du an Geld benötigst, um im neuen Land über die Runden zu kommen, dann solltest du dir Gedanken über ein finanzielles Sicherheitspolster machen. Ich empfehle dir dabei, mindestens ein Finanzpolster von 6 Monaten zu haben, sodass du 6 Monate in deiner neuen Heimat über die Runden kommen kannst, auch wenn du keine Einnahmen hast oder deine Einkommensquelle ausgefallen ist.

Wenn du also zum Beispiel mit deinem Partner ausgewandert bist und ihr zusammen 1.000 Euro pro Monat zum Leben in Paraguay benötigt, dann empfehle ich dir ein finanzielles Polster von 6.000 Euro noch vor der Auswanderung aufzubauen, sodass ihr auch ganz ohne Einnahmen ein halbes Jahr lang dort leben könnt. Das gibt euch Sicherheit und führt dazu, dass ihr das Land nicht sofort wieder verlassen müsst, wenn, aus welchen Gründen auch immer, eure Einnahmen wegfallen. So habt ihr dann ein halbes Jahr Zeit, um neue Einkommensströme zu erschließen, um nicht wieder in die alte Heimat zurückkehren zu müssen.

Sogar noch besser ist es, wenn ihr über ein Finanzpolster verfügt, das für ganze 12 Monate reicht. Denn dann ist die Gefahr, aufgrund von Geldproblemen wieder in die alte Heimat zurückkehren zu müssen, noch geringer. Außerdem habt ihr dann ein ganzes Jahr lang Zeit, um neue Einkommensquellen aufzubauen, von denen ihr dann leben könnt.

Ich empfehle außerdem einen Puffer für ungeplante Ausgaben. Solltet ihr beispielsweise in eurer neuen Heimat ein Auto erwerben, um mobil zu sein, dann können hier eventuell Reparaturen anfallen, die gerne mal ein paar hundert Euro kosten, je nachdem, was kaputtgegangen ist. Auch andere Bedarfsgegenstände, wie beispielsweise eine Waschmaschine, können mal kaputtgehen. Deshalb empfehle ich euch einen finanziellen Puffer von etwa 30 % auf euer Einkommen draufzurechnen. Im obigen Beispiel, bei Lebenshaltungskosten von 1.000 Euro im Monat, solltet ihr daher nochmal ca. 300 Euro draufpacken und über Einnahmen in Höhe von 1.300 Euro pro Monat verfügen.

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ÜBER DEN AUTOR

Rudolf Grafe ist Globetrotter und Experte für Online-Marketing und hat Deutschland vor 11 Jahren verlassen. In diesem Blog berichtet er über seine Erfahrung als Auswanderer und gibt Einblick in die Welt eines Digital-Nomaden

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